Was ist der Zweck von Wiedereingliederungsmaßnahmen für jugendliche Straftäter?

Was ist das Ziel des Jugendstrafrechts?

„Die Anwendung des Jugendstrafrechts soll vor allem erneuten Straftaten eines Jugendlichen oder Heranwachsenden entgegenwirken. Um dieses Ziel zu erreichen, sind die Rechtsfolgen und unter Beachtung des elterlichen Erziehungsrechts auch das Verfahren vorrangig am Erziehungsgedanken auszurichten“, heißt es in § 2 Abs.

Wer wird Resozialisiert?

Resozialisierung bedeutet Wiedereingliederung in das soziale Gefüge der Gesellschaft. Sie bezieht sich insbesondere auf die Wiedereingliederung von Straftätern in das gesellschaftliche Leben außerhalb des Gefängnisses und ihre Befähigung zu einem Leben ohne Straftaten.

Was bedeutet Erziehungsstrafrecht?

Das Jugendstrafrecht ist in erster Linie ein Erziehungsstrafrecht. Ein Straftäter soll durch die verhängte Strafe „nachreifen“, er soll künftig nicht mehr straffällig werden.

Wie funktioniert das Jugendstrafrecht?

Voraussetzung ist nach § 3 JGG (Jugendgerichtsgesetz), dass ein Jugendlicher nur dann strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden kann, wenn er im Zeitpunkt der Tat nach seiner geistigen und sittlichen Entwicklung reif genug ist, das Unrecht seiner Tat einzusehen und einsichtig zu handeln.

Was sind die Besonderheiten des Jugendstrafrechts?

Eine Besonderheit des Jugendstrafrechts liegt darin, dass auch Verfahrenseinstellungen nach den Vorschriften des JGG genauso wie Verurteilungen in das sogenannte Erziehungsregister eingetragen werden. Es gibt aber auch grundsätzlich die Möglichkeit, das Verfahren nach den §§ 153ff.

Welche drei Maßnahmen des Jugendstrafrechts gibt es?

Unter anderem aus diesem Grund gilt das Jugendstrafrecht nur für Jugendliche bis 17 Jahren sowie im Einzelfall für Heranwachsende von 18 bis 21 Jahren. Das Jugendgerichtsgesetz (JGG) sieht drei Arten von Strafen vor: Erziehungsmaßregeln, Zuchtmittel und Jugendstrafe.

Was versteht man unter jugendgerichtshilfe?

Die Jugendgerichtshilfe hat 2 Aufgaben- schwerpunkte: Die Mitwirkung in Verfahren nach dem Jugendgerichtsgesetz. Die Beratung, Begleitung und Betreuung Jugendlicher und junger Erwachsener, gegen die ein Strafverfahren eingeleitet worden ist. Einbringen von sozialen und pädagogischen Gesichtspunkten in das Verfahren.

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Was versteht man unter Strafmündigkeit?

Begriff des Strafrechts. Die Strafmündigkeit bezeichnet die Fähigkeit, strafrechtlich verantwortlich zu sein. Sie beginnt mit 14 Jahren; Kinder, die noch nicht 14 Jahre alt sind, sind schuldunfähig und damit strafunmündig (vgl.