Warum ist Kindheit ein soziales Konstrukt?

1 Kindheit als soziale Konstruktion Die Konstruktionsthese operiert mit der Unterscheidung zwischen natürlichen, biologischen Faktoren auf der einen und kulturellen oder sozialen Faktoren auf der anderen Seite. Die These be sagt, Kindheit sei kein natürliches, sondern ein soziales Phänomen.

Warum ist Kindheit ein Konstrukt?

3.1 Kinder und KindheitKindheit als Konstrukt

Kindheit ist jedoch nichts statisches, sondern „wird in einem perma- nenten gesellschaftlichen Prozess geschaffen und rekonstruiert“ (Wilk & Win- tersberger, 1996, S. 31) und stellt somit eine soziale Kategorie und ein gesell- schaftliches Konstrukt dar.

Warum braucht Kindheit als Lebensphase eine eigene Betrachtung?

Kindheit als Lebensphase wird von Erwachsenen zunächst einmal als ein Ausgangspunkt und Basis des eigenen Lebensweges konzeptualisiert. Wenn wir als Erwachsene über Kindheit sprechen, erinnern wir persönliche Geschichten, Sinneseindrücke, Gefühle, Phantasien und Realitäten.

Wie wird Kindheit heute konstruiert?

Alltagskulturelle Handlungen und deren Bedeutung stehen om für die Kinder im Vordergrund. Heute wird Kindheit auf der einen Seite auf Basis des Alters (chronologisches Lebensalter, psychophysischen Reifeprozesses) und den sozialen Bedeutungen die daran verknüpft sind konstruiert (Philipp Ariés).

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