Ist eine eingesunkene Brust vererbbar?

Ist eine Trichterbrust erblich?

Zirka 25 % der Patienten mit einem Marfan-Syndrom haben eine Trichterbrust. Die Erkrankung kann vererbt werden. Eine spontane Rückbildung ist selten und die Ausnahme.

Wer diagnostiziert eine Trichterbrust?

Untersuchung und Diagnose

Spätestens nach der Pubertät reicht der Blick auf den Brustkorb aus, um eine Trichterbrust zu diagnostizieren. Zur weiteren Abklärung überweist der Arzt den Patienten in der Regel an einen Orthopäden oder Chirurgen.

Was ist ein Trichter Brustkorb?

Die Trichterbrust (Pectus excavatum) ist eine häufig genetisch bedingte Fehlbildung der vor- deren Brustwand, deren Ursachen in einer krank- haften Veränderung der Knorpelverbindungen zwischen Brustbein und Rippen liegen. Das kann in der Folge zur Eindellung bzw. zum Einsinken der Brustwand führen.

Ist eine Trichterbrust angeboren?

Die genaue Ursache dieser angeborenen Erkrankung ist unklar. Die Trichterbrust tritt familiär gehäuft auf und betrifft häufiger Jungs als Mädchen. Während des Längenwachstums in der Pubertät kommt es oft zu einer Zunahme des Trichters.

Was tun bei Trichterbrust bei Kindern?

Bei Kindern und Jugendlichen ohne Beschwerden empfiehlt der Arzt vor allem Atemübungen, um einer möglichen Kurzatmigkeit vorzubeugen. Zusätzliche Muskelaufbauübungen können bei einer leichten Trichterbrust die Fehlstellung vermindern, dazu sind allerdings ein regelmäßiges Training und sehr viel Geduld erforderlich.

Ist eine leichte Trichterbrust schlimm?

Sie ist eine angeborene Fehlbildung, die meist während der Wachstumsphase in der Pubertät zur Geltung kommt. Die vererbbare Störung kann sich negativ auf die körperliche Leistungsfähigkeit und auch auf die Psyche auswirken. Sie ist nicht unmittelbar lebensbedrohlich, kann jedoch Herz und Lunge beeinträchtigen.

Wie kommt es zu einer Trichterbrust?

Die Ursache der Trichterbrust ist eine Wachstumsstörung des Knochen- und Knorpelgewebes. Am unteren Ende des Brustbeins laufen mehrere Rippen mit dem Brustbein zusammen. Als Verbindung dienen hier die Rippenknorpel, während am Rücken eine bewegliche Gelenkverbindung zwischen Rippen und Wirbelsäule besteht.

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Wie erkennt man eine Trichterbrust?

Symptome: Erst Jahre nach der Geburt treten erste Beschwerden auf, dazu gehören Fehlstellungen der Rippen sowie Fehlhaltungen (etwa Kyphose), Rückenschmerzen, ggf. auch Sodbrennen, Luftnot, Herzrasen und schnelles Ermüden. Diagnose: Die Trichterbrust ist meistens schon nach der Geburt zu erkennen.