Ist es normal, Blei im Blut zu haben?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass bei Erwachsenen eine Bleibelastung von weniger als 250 µg/l (1,21 µmol/l) im Blut zu vernachlässigen ist.

Wie viel Blei im Blut ist normal?

Diese Schätzungen legen einen Referenzwert für Frauen zwi- schen 24–29 µg/L und für Männer zwi- schen 22–33 µg/L nahe.

Kann man Blei im Blut feststellen?

Ärzte können die Bleibelastung unter anderem mit einem Bluttest feststellen, der auch Rückschlüsse darauf zulässt, wie viel Blei sich in Organen wie Gehirn und Niere befindet. Nach chronischen Vergiftungen sollten diese Tests regelmäßig durchgeführt werden, um die Entwicklung der Bleiwerte im Blick zu behalten.

Was passiert bei zu viel Blei im Körper?

Sehr hohe Bleikonzentrationen im Blut können zu Persönlichkeitsveränderungen, Kopfschmerzen, Gefühlsverlust, Schwäche, einem metallischen Geschmack im Mund, unkoordiniertem Gehen, Verdauungsproblemen und Anämie führen. Die Diagnose hängt von Symptomen und einem Bluttest ab.

Wie lange kann man Blei im Blut nachweisen?

Die biologische Halbwertszeit beläuft sich im Blut auf etwa 20 – 30 Tage, im Knochen auf viele Jahre. Blei wird über den Urin und über die Fäkalien ausgeschieden.

Ist Blei schädlich für den Menschen?

Auch verminderte Intelligenz, irreparable Hirnschäden, Krämpfe und Koma sind typische Folgen einer Bleivergiftung, die mitunter sogar tödlich sein kann. Blei kann auch Fehlgeburten auslösen, und gewisse Bleiverbindungen können Krebs verursachen.

  Was ist ein normaler Bleispiegel?