Ist Omega 6 GUT ODER SCHLECHT?

Wie bereits erklärt, erfüllen Omega6-Fettsäuren wichtige Aufgaben in unserem Körper und sind essentiell für unsere Ernährung. Gleichzeitig können jedoch auch negative Effekte wie Entzündungen oder Gefäßverengungen hervorgerufen werden.

Warum ist Omega-6 schlecht?

So kann die gefäßverengende Wirkung von Omega6 sowie die erhöhte Gerinnungsneigung des Blutes dazu führen, dass das Blut an engeren Gefäßstellen verklumpt und sich Gerinnsel bilden. Die Folge kann die Entstehung eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls sein.

Für was sind Omega-6-Fettsäuren gut?

Omega6Fettsäuren sind lebensnotwendig und müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Sie sind wichtig für die Regulation der Energieproduktion (Teil des Stoffwechsels), Knochen, Haut und Haargesundheit. Viele Lebensmittel enthalten Omega6Fettsäuren, insbesondere pflanzliche Öle und Nüsse.

Was ist gesünder Omega 3 oder Omega-6-Fettsäuren?

Omega3Fettsäuren „wirken entzündungs- und gerinnungshemmend“, erklärt Professor Worm, „während Omega6Fettsäuren in größeren Mengen aufgenommen eher Entzündungen und Blutgerinnung fördern können“.

Wie viel Omega-6-Fettsäuren am Tag?

Das Food and Nutrition Board of the U.S. Institute of Medicine etwa empfiehlt erwachsenen Männern eine Zufuhr von 14 Gramm Linolsäure pro Tag, für Frauen 11 Gramm. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät dazu, 2,5 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr durch Omega6Fettsäuren zu decken.

Warum mehr Omega 6 als Omega 3?

Während die Botenstoffe aus Omega6-Fettsäuren wie Linolsäure und Arachidonsäure Entzündungen fördern, wirken diejenigen aus Omega3-Fettsäuren entzündungshemmend. Durch ein Zuviel an Omega6– werden Omega3-Fettsäuren blockiert, sich in die entzündungshemmende Wirkungsform umzuwandeln.

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