Kann man von Clonidin high werden?

Clonidin (z. B. Catapresan®), ein α2-Rezeptoragonist, mildert die Entzugssymptome nach Opiat-Missbrauch, wobei Abhängige die Substanz in hohen Dosen zur Erzeugung sedierender, psychotroper und euphorisierender Effekte verwenden [24].

Welche Nebenwirkungen hat Clonidin?

Zusätzlich zeigen sich bei einem von zehn bis hundert Behandelten Nebenwirkungen wie Depressionen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen, schmerzende Speicheldrüsen, Impotenz (Erektile Dysfunktion) und Müdigkeit.

Ist Clonidin gefährlich?

Clonidin kann die Gedächtnisleistung beeinträchtigen, verstärkt zu Müdigkeit führen und den Herzrhythmus beeinflussen.

Wie lange hält die Wirkung von Clonidin an?

Die Wirkdauer beträgt 6-10 Stunden. Clonidin verteilt sich rasch im Gewebe und passiert aufgrund hoher Lipophilie die Blut-Hirn-Schranke. Das Verteilungsvolumen nach oraler Gabe von 0,3 mg Clonidin beträgt 3,2-5,6 l/kg KG. Die Plasmaproteinbindung von Clonidin beträgt 30-40 %.

Warum Clonidin bei Entzug?

Ergänzend werden Entzugsbeschwerden symptomorientiert behandelt. Hierbei ist vor allem der a-2-Agonist Clonidin in der Linderung von Symptomen sympathischer Hyperaktivität wirksam (3). Der sogenannte warme Entzug kann jedoch je nach Methadonausgangsdosis einige Wochen dauern.

Was bewirkt das Medikament Clonidin?

Der Wirkstoff Clonidin hemmt die Freisetzung der Botenstoffe des Sympathikus (Teil des vegetativen Nervensystems) Adrenalin und Noradrenalin. Diese sind vorwiegend für eine Engstellung der Gefäße verantwortlich.

Wie oft darf man Clonidin nehmen?

In Abhängigkeit von der Blutdrucksenkung kann eine schrittweise Steigerung der Dosis auf maximal 3-mal täglich 4 Tabletten Clonidin-ratiopharm® 75 (entspricht der Maximaldosis von 0,9 mg Clonidinhydrochlorid pro Tag) vorgenommen werden.

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