Kann Zucker das Verhalten meiner Kinder beeinflussen?

Solche Anekdoten nähren den Mythos und halten ihn am Leben. Dabei ist wissenschaftlich längst klar: Zucker verwandelt Kinder nicht in hyperaktive Zeitgenossen und sorgt nicht dafür, dass gesunde Kinder ADHS entwickeln.

Werden Kinder von Zucker aufgedreht?

Obwohl sich der Mythos schon seit jeher hartnäckig hält, ist er schlichtweg falsch: Zucker macht Kinder nicht hyperaktiv. Jeder kennt die Legende. Wenn Kinder zu viele Süßigkeiten naschen und dazu vielleicht noch eine zuckerreiche Limonade schlürfen, neigen sie zu extremer Hyperaktivität.

Welche Auswirkungen hat Zucker auf Kinder?

Das kann leider auch gesundheitliche Folgen haben: Für Kinder, die zu viel Zucker am Tag essen, steigt unter anderem das Risiko für Übergewicht, Diabetes mellitus Typ 2 und Karies. Langfristig ist so die Wahrscheinlichkeit erhöht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck oder einen Herzinfarkt zu bekommen.

Kann ein Kind Zuckersüchtig sein?

«Typische Symptome bei Kindern sind Verdauungsprobleme, Übergewicht, Erkältungsanfälligkeit, Neigung zu verstopfter Nase, Husten, Bronchitis und Mittelohrentzündungen», sagt Pascale Barmet, Naturärztin und diplomierte Ernährungsberaterin für TCM. Ähnliches berichten Fachleute aus der ayurvedischen Medizin.

Warum ist Zucker ungesund für Kinder erklärt?

Zucker macht aber auch hungrig, weil er die Verdauung ankurbelt. Wer dann die Energie nicht verbraucht, setzt sie in Körperfett um, wird also dick. Zudem ist Zucker schlecht für unsere Zähne.

Wie bekomme ich mein Kind vom Zucker weg?

Eine gesunde und zuckerfreie Ernährung für Kinder sollte Spaß machen, sodass euer Kind den Verzicht im besten Fall gar nicht merkt. Am einfachsten ist es, wenn ihr euer Baby so lange von Produkten mit zugesetzten Zucker fernhaltet, wie möglich. So werden seine Geschmacksnerven nicht zu früh auf süß gepolt.

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