Was geschah bei der Seveso-Katastrophe?

Das Sevesounglück war der bisher größte Chemieunfall Europas. Die Umweltkatastrophe ereignete sich am 10. Juli 1976 in der chemischen Fabrik Icmesa S.p.A (Tochterunternehmen von Givaudan, wiederum eine Tochter von Roche) in Meda, 20 Kilometer nördlich von Mailand.

Was geschah in Seveso?

Am 10. Juli 1976 entwich aus einer Chemiefabrik in Norditalien hochgiftiges Dioxin. „Wie ein heißer Windstoß“ kam die Wolke über Seveso, aber die Bewohner wurden erst acht Tage später informiert. Am 10. Juli 1976 kam eine hochgiftige Wolke über das norditalienische Seveso.

Was ist das Seveso Gift?

Das Betriebsgelände berührte das Gebiet von vier Gemeinden, unter ihnen Seveso, das Namensgeber des Unglücks wurde. Dabei wurde eine unbekannte Menge des hochgiftigen Dioxins TCDD freigesetzt, das umgangssprachlich auch Dioxin oder Sevesogift genannt wird.

Was ist Seveso Gift Dioxin?

‚Ultragift‘, ‚SevesoGift‚ – So oder ähnlich werden seit mehr als zwanzig Jahren in der Öffentlichkeit die ursprünglich in Herbiziden und Entlaubungsmittel (Agent Orange) eingesetzten Dioxine bezeichnet. Bei der gesamten Substanzgruppe handelt es sich um sogenannte chlorierte Arylalkylcarbonsäuren.

Wann war Seveso?

10. Juli 1976

Es war eine der Umweltkatastrophen, die die Welt aufhorchen ließen. Dabei wusste kaum jemand um die Folgen, als am 10. Juli 1976 in Seveso, um 12.37 nördlich von Mailand ein Chemiereaktor explodierte.

Wie giftig ist Dioxin?

Dioxin ist schon in kleinsten Mengen extrem giftig. Das Seveso-Gift etwa ist nicht nur krebserregend, sondern auch 500 Mal giftiger als Strychnin oder das Pfeilgift Curare. Dioxine können die Haut schädigen („Chlorakne“), das Immun- und das Nervensystem schwächen und den Hormonhaushalt stören.

  Kann das Essen von Seife schädlich sein?