Was passiert, wenn Ihr Ferritinwert 0? ist?

Was passiert wenn Ferritin zu niedrig ist?

Zu niedrige Ferritin-Werte können auf Eisenmangel, Verdauungsstörungen mit verringerter Aufnahme von Eisen (Malabsorptionssyndrom), chronische Blutungen (z.B. aus einem blutenden Magengeschwür) hindeuten. In der Schwangerschaft ist der Eisenbedarf höher als normal, so dass die Ferritin-Werte erniedrigt sein können.

Ist ein niedriger Ferritinwert gefährlich?

50 % der Patienten mit Herzinsuffizienz haben einen Eisenmangel. Der Ferritinwert ( Eisenspeicher-Wert) sollte bei diesen Patienten auf jeden Fall über 100 liegen. Wenn die Transferrinsättigung unter 20 % liegt, sollte Ferritin sogar über 330 sein. Eisentabletten helfen bei Herzinsuffizienz meist nicht.

Welcher Ferritinwert ist gefährlich?

Weitere Untersuchungen bei diversen Fachärzten ergaben im Oktober 1999: – Ferritinwert von 4.147 ng/ml !!!! – Ein Wert ab etwa 800 ng /ml ist organschädigend!

Wie ist der optimale Ferritinwert?

Lunow, Experte für Diagnostik: „Studien haben gezeigt, dass mit einem unteren Zielwert für Ferritin von 30 ng/ml die Sicherheit für eine richtige Diagnose auf 92 % steigt. In diesem Bereich sind auch die Eisenvorräte des Körpers noch nicht aufgebraucht, sodass man rechtzeitig gegensteuern kann.

Was tun wenn Ferritin zu hoch?

In solchen Fällen zeigt damit das Ferritin meistens korrekt eine erhöhte Eisenspeicherung in der Leber an. Man kann dann eine moderate Aderlasstherapie durchführen (5 – 10 Aderlässe à 500 ml Blut). Danach normalisiert sich das Ferritin und oft bessern sich damit auch erhöhte Leberwerte.

Was tun bei zu hohen Ferritinwerten?

Bei nicht-genetisch erhöhten Ferritinwerten kann man eine moderate Aderlasstherapie anbieten (z. B. 5- bis 8-mal 400 ml im Abstand von 2 – 3 Wochen). In vielen Fällen normalisiert sich dadurch das Ferritin, was für eine leicht erhöhte Eisenspeicherung trotz normaler Regulation der Eisenaufnahme im Darm spricht.

  Wie wird FMF diagnostiziert?