Was passiert, wenn man zu viel Clonidin einnimmt?

Welche Nebenwirkungen hat Clonidin? Bei der Behandlung mit Clonidin kommt es bei mehr als einem von zehn Patienten zu Schwindel (auch beim Aufstehen), einer Dämpfung des Nervensystems (Müdigkeit, Sedierung) und Mundtrockenheit.

Ist Clonidin gefährlich?

Clonidin kann die Gedächtnisleistung beeinträchtigen, verstärkt zu Müdigkeit führen und den Herzrhythmus beeinflussen.

Wie oft darf man Clonidin nehmen?

Dosierung von CLONIDIN-ratiopharm 75 Tabletten

Einzeldosis: 1 Tablette. Gesamtdosis: 2-mal täglich.

Welche Nebenwirkungen hat Clonidin?

Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10) sind die Nebenwirkungen:

  • Depression.
  • Schlafstörungen.
  • Kopfschmerzen.
  • Obstipation, Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen in den Speicheldrüsen.
  • erektile Dysfunktion.
  • Müdigkeit.

Warum Clonidin bei Entzug?

Ergänzend werden Entzugsbeschwerden symptomorientiert behandelt. Hierbei ist vor allem der a-2-Agonist Clonidin in der Linderung von Symptomen sympathischer Hyperaktivität wirksam (3). Der sogenannte warme Entzug kann jedoch je nach Methadonausgangsdosis einige Wochen dauern.

Wie wirkt Clonidin im Körper?

Clonidin senkt durch Aktivierung von Alpha-2-Rezeptoren (Andockstellen) die Freisetzung der Botenstoffe des Sympathikus, Adrenalin und Noradrenalin. Dies führt im Endeffekt zu einer Senkung des Blutdrucks und der Herzfrequenz, einer geringfügigen Beruhigung und Schmerzlinderung.

Wie lange hält die Wirkung von Clonidin an?

Die Wirkdauer beträgt 6-10 Stunden. Clonidin verteilt sich rasch im Gewebe und passiert aufgrund hoher Lipophilie die Blut-Hirn-Schranke. Das Verteilungsvolumen nach oraler Gabe von 0,3 mg Clonidin beträgt 3,2-5,6 l/kg KG. Die Plasmaproteinbindung von Clonidin beträgt 30-40 %.

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