Was bedeutet Normalisierung in der Gesellschaft?

Das Normalisierungsprinzip drückt aus, dass Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit haben sollen, ein weitgehend normales Leben zu führen. Des weiteren sollte diese Personengruppe als vollständiges Teil der Gesellschaft anerkennt werden mit uneingeschränkten Rechten auf eine normale Lebensführung.

Was sollte normalisiert werden?

Normalisierung

  • Ein Weitgehend normales Leben z.B. normaler Tages-, Jahres- und Lebensablauf.
  • Die Integration in die Gesellschaft z.B. die die Möglichkeit einer Arbeit.
  • Die Verbesserung der Lebensqualität durch Verbesserung der Wohnverhältnisse.
  • Die Akzeptanz der Menschen mit Behinderung als vollwertige Mitbürger.

Ist das Normalisierungsprinzip noch aktuell?

Das Normalisierungsprinzip beinhaltet auch die Normalisierung der Lebensbedingungen von Menschen mit Schwerstbehinderung. In der Realität ist die Umsetzung bisher erst sehr langsam vorangekommen; z. B. wohnen in gemeindenahen Wohngemeinschaften oft nur „weniger schwer behinderte Menschen“.

Was sind die Ziele des Normalisierungsprinzips?

Das Normalisierungsprinzip hat die Entfaltung der Persönlichkeit des Menschen mit einer Behinderung zum Ziel. Dies versucht man mit der Änderung der Lebensumstände zu erreichen. Wichtig ist dabei, dieses Ziel nicht über die „Veränderung“ der Person erreichen zu wollen; es darf kein „Normalsein“ aufgezwungen werden.

Was bedeutet Normalisierung für Menschen mit Behinderung?

Das Normalisierungsprinzip drückt aus, dass Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit haben sollen, ein weitgehend normales Leben zu führen. Des weiteren sollte diese Personengruppe als vollständiges Teil der Gesellschaft anerkennt werden mit uneingeschränkten Rechten auf eine normale Lebensführung.

Was versteht man unter Teilhabe?

Teilhabe wird als sozialpolitisches Konzept für Selbstbestimmung und Eigenverantwortung definiert und löst damit alte Konzepte der Fürsorge und Versorgung im Bezug auf Menschen mit Behinderungen endgültig ab.

Was ist Inklusion in der Pädagogik?

Die inklusive Pädagogik beschreibt einen Ansatz, der im Wesentlichen auf der Wertschätzung der Vielfalt beruht. In einem inklusiven Bildungssystem lernen Menschen mit und ohne Behinderungen von Anfang an gemeinsam. Homogene und damit separierende Lerngruppen werden nicht gebildet.

  Was sind die Grundsätze der patientenzentrierten Pflege?

Wann spricht man von Inklusion?

Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört. Oder anders: Inklusion ist, wenn alle mitmachen dürfen. Egal wie du aussiehst, welche Sprache du sprichst oder ob du eine Behinderung hast. Zum Beispiel: Kinder mit und ohne Behinderung lernen zusammen in der Schule.