Welche Bedürfnisse hat ein Mensch mit zerebraler Lähmung?

Was ist eine zerebrale Lähmung?

Die zerebrale Kinderlähmung bezeichnet eine Haltungs- und Bewegungsstörung infolge einer Funktionsstörung des Gehirns vor, während oder direkt nach der Geburt. Sie entsteht somit im noch nicht ausgereiften Gehirn.

Ist ICP heilbar?

Es kann zu Muskelverkürzungen, Gelenkfehlstellungen oder –instabilitäten kommen. Die ICP ist nicht heilbar, die Ausprägung ist jedoch sehr verschieden und reicht von einer leichten Gangunsicherheit bis zum schwerstbehinderten Menschen, der auf fremde Hilfe angewiesen ist.

Was ist eine zerebrale Störung?

Cerebrale Bewegungsstörungen sind gekennzeichnet durch Veränderungen in der Muskelspannung und bei der Bewegungskoordination. Alle Teile des Körpers können betroffen sein. Alle Bewegungsabläufe können erschwert sein: Fortbewegung ebenso wie Bewegungen der Arme und Hände und Sprechen.

Wie lange leben Kinder mit Cerebralparese?

Es gibt keine allgemeinen Studien zur Lebenserwartung, aber die meisten Menschen mit Zerebralparese werden zwischen 30 und 70 Jahre alt. Die Lebenserwartung variiert je nach Schweregrad und möglichen Begleiterkrankungen, z.B. der Atemwege.

Wie erkennt man Cerebralparese?

Zunächst zeigt sich eine verminderte Beweglichkeit, später dann eine gering ausgeprägte Muskelkraft oder auch Schwierigkeiten beim Gebrauch der Hände und Arme. Einschränkungen beim Laufen und Stehen sowie im Bereich der Sprache und der kognitiven Entwicklung sind ebenfalls möglich.

Wie erkennt man Zerebralparese?

Charakteristisch für Menschen mit Zerebralparese sind zudem die häufig zu Fäusten geschlossenen Hände, wobei die Daumen eingeschlagen sind. Auch einwärts gedrehte Beine und angewinkelt gebeugte Hüften sowie eine verkrümmte Wirbelsäule sind bei spastischen Lähmungen häufig zu beobachten.

Was sind spastische Störungen?

Der Begriff Spastik ist abgeleitet aus dem Griechischen (Spasmos = Krampf) und meint eine erhöhte Eigenspannung der Muskulatur. Sie entsteht durch eine Schädigung des Gehirns, ein Defekt auf dem Weg von der Entstehung des Bewegungsimpulses bis zur Ausführung im Muskel.

  Wie tragen sensorische Aktivitäten zur Entwicklung des Kindes bei?