Was ist eine Hochrisikofamilie?

Wie wird BRCA vererbt?

Die Vererbung der BRCA-Gene erfolgt wie erwähnt im „autosomal-dominanten Erbgang“. Das heißt, die bei einem Elternteil vorhandene BRCA-Mutation wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % an die Nachkommen weitergegeben – egal ob diese männlich oder weiblich sind.

Was ist BRCA?

Der Begriff BRCA (BReast CAncer) stammt aus dem Englischen und bedeutet Brustkrebs, aber auch das Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken, kann über dieses Gen vererbt werden. Sowohl Mutter als auch Vater können Träger der Genveränderung sein.

Was bedeutet genetischer Brustkrebs?

Bei etwa einem Viertel aller Frauen mit Brustkrebs treten vermehrt Brustkrebsfälle in der Familie auf. Dies kann auf eine genetische Ursache hinweisen. Jedoch nur in 5 bis maximal 10% aller Brustkrebsfälle lässt sich ein krankheitsauslösendes Gen nachweisen. Dann spricht man von erblich bedingtem Brustkrebs.

Ist Brustkrebs väterlicherseits vererbbar?

Wichtig ist, dass der Stammbaum sowohl mütterlicher- als auch väterlicherseits festgehalten wird, weil Brustkrebs nicht nur bei Frauen, sondern auch bei Männern vorkommen kann und Männer die Veranlagung auch vererben können.

Wie viele Menschen haben BRCA1?

Häufigkeit von BRCA1– und BRCA2-Mutationen in der Bevölkerung. Eine Mutation im BRCA1– oder BRCA2-Gen ist sehr selten. Nur etwa eine von 500 Personen trägt eine Mutation im BRCA1-Gen, und nur etwa eine von 700 Personen trägt eine Mutation im BRCA2-Gen.

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