Was ist ein Nabelschnurvorfall?

Ein Nabelschnurvorfall stellt einen geburtshilflichen Notfall dar, der zu einer bleibenden Behinderung oder sogar zum Tod des Kindes führen kann. Die Ursache ist ein unmittelbar dem Blasensprung folgendes Vorfallen einer oder mehrerer Nabelschnurschlingen vor den im Geburtskanal vorangehenden Kindsteil.

Wie merke ich einen Nabelschnurvorfall?

Im Normalfall lässt sich ein Nabelschnurvorfall durch einen Arzt oder die Hebamme leicht erkennen: Die Nabelschnur ist meist im Geburtskanal vor dem Kind zu ertasten. Falls nicht, wird eine Fruchtwasserspiegelung durchgeführt, vorausgesetzt der Muttermund ist bereits ausreichend geöffnet.

Wie kommt es zu einem Nabelschnurvorfall?

Die Häufigkeit des Nabelschnurvorfalls beträgt etwa 0,3 % unter allen Geburten in Deutschland. Als Ursache wird eine mangelhafte Abdichtung des Geburtskanals durch das Kind angesehen.

Wie gefährlich ist Nabelschnur um den Hals?

Komplikationen, die auftreten können, sind eine Kompression der Nabelschnur, die die Versorgung des Kindes verschlechtern könnte. Oder die zu kurze bzw. zu straff umschlungene Nabelschnur hindert das Baby daran, im Becken seiner Mutter entsprechend tiefer zu treten.

Wie oft wickelt sich die Nabelschnur um den Hals?

Bei ca. 20 % aller Geburten kommt es zu einer Nabelschnurumschlingung, meist um den Hals des Kindes. In der Regel ist dann besonders viel Fruchtwasser vorhanden, die Nabelschnur extrem lang oder das Kind sehr lebhaft.

Woher weiß ich dass es Wehen sind?

Ein leichtes Ziehen im Bauch, Rückenschmerzen, menstruationsartige Krämpfe oder ein harter Bauch – all dies können Anzeichen für eine Wehe sein. Aber nicht immer beginnt dann auch die Geburt. Erst regelmäßige Kontraktionen sprechen dafür, dass es los geht.

Wie fühlt es sich an wenn sich der Muttermund öffnet?

Wie fühlt sich der Muttermund an? Der Muttermund öffnet sich und wird weicher. Du wirst eine deutliche Vertiefung spüren.

  Was ist falsche Arbeit?

Was passiert wenn sich die Nabelschnur um den Hals wickelt?

Ihr Frauenarzt kann bei den Vorsorgeuntersuchungen mit Hilfe des Ultraschalls feststellen, ob sich die Nabelschnur um das Kind schlingt. Eine akute Gefahr besteht allerdings meistens nur in sehr seltenen Fällen, etwa wenn die Nabelschnur ohnehin viel zu kurz oder mehrmals um den Hals gewickelt ist.

Kann ein Kind im Mutterleib ersticken?

“ Wenn ein Kind im Mutterleib stirbt, liege es häufig daran, dass die Plazenta nicht ausreichend ausgebildet ist und das Kind zu wenig Blut, Sauerstoff und Nährstoffe bekommt. Auch Nikotin-, Alkohol- oder Drogenkonsum der Mutter können ein Grund sein.