Was ist eine laterale Episiotomie?

5.3 Laterale Episiotomie Bei der lateralen Episiotomie durchtrennt man den Musculus bulbospongiosus, den Musculus transversus perinei superficialis und den Musculus levator ani. Mit dieser Form des Dammschnittes kann der Geburtsweg maximal erweitert werden.

Warum Episiotomie?

Der Dammschnitt, medizinisch Episiotomie, dient der Entlastung des kindlichen Kopfes und des mütterlichen Dammbereichs während der Geburt. Er soll den Geburtskanal erweitern und dadurch eine Überdehnung und ein Zerreißen der tiefen Beckenbodenmuskulatur verhindern.

Wann macht man eine Episiotomie?

Ein Dammschnitt (Fachbegriff: Episiotomie) kann erforderlich sein, wenn sich das Gewebe des Dammbereichs nicht weit genug dehnen kann, um den Kopf des Babys austreten zu lassen. So soll das Einreissen dieses Gewebes (Dammriss) verhindert werden.

Was ist besser Dammriss oder Schnitt?

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass das Risiko eines spontanen Dammrisses einen entscheidenden Vorteil hat: Wenn das Gewebe reißt, dann an der schwächsten Stelle. Dadurch werden weniger Blutgefäße und Muskeln verletzt als bei einem vorbeugenden Dammschnitt. Die Wunde kann damit schneller heilen.

Was ist ein Dammriss 3 Grades?

Dammriss Grad 2: Die Verletzung betrifft Haut und Muskulatur, der Schließmuskel ist noch intakt. Dammriss Grad 3: Der Schließmuskel ist teilweise oder vollständig gerissen. Dammriss Grad 4: Schließmuskel und Darmschleimhaut des Enddarms, ggf. auch die Scheide, sind verletzt.

Warum holt man Babys mit der Saugglocke?

Die Saugglocke kommt zum Einsatz, wenn das Baby beim Austritt aus dem Geburtskanal Unterstützung von außen benötigt und kein Kaiserschnitt mehr möglich ist. Dies kann der Fall sein wenn: die Geburt zum Stillstand gekommen ist und/oder die Wehen zu gering bzw. die Gebärdende zu kraftlos geworden ist.

  Wie sieht ein Baby im Alter von 4 Monaten im Mutterleib aus?

Warum macht man einen Dammschnitt?

Früher wurde der Dammschnitt gemacht, um eine Überdehnung und mögliche Risse in der Beckenbodenmuskulatur zu verhindern, die zu einem Dammriss führen könnten. Der Dammschnitt sollte also einem Dammriss vorbeugen und die Austreibungsphase bei der Geburt erleichtern.

Wie viel Prozent haben einen Dammriss?

Sie liegt ungefähr zwischen 1,5 und 0,1 Prozent. Ein größerer Dammriss tritt eigentlich nur dann auf, wenn geburtshilfliche Eingriffe erforderlich sind oder ein Dammschnitt durchgeführt werden muss. Aber auch Dammrisse dritten und vierten Grades heilen in der Regel gut.

Wie heilt Dammriss am schnellsten?

Häufiges Duschen und Wechseln der Einlagen in den ersten Tagen beschleunigt die Wundheilung. Bei größeren Wunden empfiehlt es sich, größere Belastungen durch langes Stehen, Sitzen oder Laufen zu vermeiden. Die Bauchlage wird häufig als angenehmste Position empfunden.