Was sind Chorionzotten und Dezidua?

1 Definition Das Chorion ist die äußere Fruchthülle, die den Embryo bzw. den Fetus umgibt. Die Chorionzotten senken sich in die Gebärmutterschleimhaut bzw. Decidua ein und bilden so den fetalen Teil der Plazenta, über die der Stoffaustausch zwischen Kind und Mutter erfolgt.

Was versteht man unter der plazentaschranke?

Als Plazenta-Schranke wird die natürliche Barriere zwischen mütterlichem und kindlichem Blut in der Plazenta (Mutterkuchen) bezeichnet. Sie besteht aus einer dünnen Zellschicht, durch die Sauerstoff und Nährstoffe von der Mutter zum Kind wandern.

Was wird aus der Chorionhöhle?

Aufgrund des stärkeren Wachstums der Amnionhöhle wird die Chorionhöhle in der Frühschwangerschaft zunehmend auf einen Spaltraum reduziert. Mit dem Beginn der Fetalperiode (ab dem 3. Monat) obliteriert die Chorionhöhle vollständig durch Fusion von Amnion und Chorion zur Fruchtblase.

Wie entsteht Amnion?

Bei den meisten Amnioten entstehen Amnion und Serosa durch gemeinsames Auffalten des äußeren (Ektoderm) und mittleren Keimblatts (Mesoderm) mit anschließendem Zusammenschluss „oberhalb“ der Dorsalseite des Embryos. Man spricht in diesen Fällen auch von einem Faltamnion.

Was ist das Chorion?

Das Chorion (Zottenhaut) bildet die äußere Haut der Keimblase (Blastozyste), die den Embryo und das Fruchtwasser während der Schwangerschaft umgibt. Es ist ein Organ mit unterschiedlichen Aufgaben, unter anderem besitzt es eine Nähr-, Atmungs- und Hormonbildungsfunktion.

Wie entsteht eine Plazenta?

Die Plazenta entsteht aus der befruchteten Keimzelle, die sich in der Gebärmutterwand einnistet. Ein Teil des Mutterkuchens ist mit der Gebärmutterwand verbunden und der andere Teil mit dem Fötus. Wie sieht eine Plazenta aus? Der Mutterkuchen ist von 80 bis 100 Blutgefäßen durchzogen.

  Woher kommen die Amnionmembranen?