Was ist ein Moratorium in der Psychologie?

Psychosoziales Moratorium ist eine vom Psychologen Erik H. Erikson geprägte Bezeichnung für eine Lebensphase im Lebenszyklus des Menschen: die Übergangsphase zwischen Kindheit und Erwachsenen-Identität (vergleiche Adoleszenz).

Was ist das Moratorium?

Aufschub. Das WortMoratorium“ kommt vom lateinischen „morari“, das heißt „verzögern“, „aufschieben“. Mit „Moratorium“ bezeichnet man eine Vereinbarung darüber, dass eine bestimmte Sache für eine gewisse Zeit aufgeschoben wird.

Was bedeutet Moratorium Pädagogik?

Ein psychosoziales Moratorium bezeichnet eine bestimmte Lebensphase im Lebenszyklus des Menschen, insbesondere die Übergangsphase zwischen Kindheit und Erwachsenen-Identität, in der sich eine langsame Ablösung von den Eltern vollzieht und Orientierungsprobleme auftreten.

Ist die jugendphase ein Moratorium?

Jugend als Moratorium. In dem Konzept des Moratoriums wird die Jugendphase „als eigenständige Lebensphase mit soziokulturellen Besonderheiten“ (Neuber, 2007, S. 98) verstanden. Zentraler Punkt ist also eine Entfaltung in der Gegenwart.

Woher kommt das Wort Moratorium?

Substantiv, n

[1] vertraglich vereinbarter oder gesetzlich angeordneter Aufschub. Herkunft: von spätlateinisch moratorius la „säumend“, zu diesem vergleiche lateinisch (und italienisch) mora „Verzögerung“ („Verzug“) und morari „(sich) aufhalten“

Was bedeutet Zahlungsmoratorium?

Bei einem Moratorium oder Zahlungsmoratorium handelt es sich allgemein um die Übereinkunft zwischen Gläubiger und Schuldner, den Schuldendienst vorläufig zu unterlassen oder aufzuschieben und speziell um einen durch staatlichen Hoheitsakt oder zwischenstaatliche Vereinbarung bestimmten Schuldnern gewährten oder für den …

Was ist das Moratorium Erikson?

Psychosoziales Moratorium ist eine vom Psychologen Erik H. Erikson geprägte Bezeichnung für eine Lebensphase im Lebenszyklus des Menschen: die Übergangsphase zwischen Kindheit und Erwachsenen-Identität (vergleiche Adoleszenz).

Was versteht man unter Adoleszenz?

adolescence; lat. adolescere heranwachsen], syn. Jugendalter, [EW], ist die Lebensphase zw. Kindheit und Erwachsenenalter, in der sich die Adoleszenten aus ihren kindlichen Abhängigkeiten lösen und in erwachsene Verhaltensweisen und Rollen hineinwachsen.

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