Wie binden Therapeuten die Familien ein?

Welche Formen der Familientherapie gibt es?

Viele Methoden der Familientherapie wurden in dieser Tradition entwickelt. Dazu zählen die Familienrekonstruktion, die Arbeit mit Metaphern, Meditation, Tranceinduktion und die Familienskulpturen.

Was ist eine systemische Therapeutin?

Die Systemische Therapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren. Sie begreift Probleme nicht als Störung eines einzelnen Menschen, sondern als Folge einer Störung im sozialen Umfeld des Individuums – also des Systems. Ein System kann beispielsweise die Familie, die Schule oder das Arbeitsumfeld sein.

Wie ticken Therapeuten?

Entgegen den gängigen Klischees – „Psychotherapeuten können Menschen durchschauen und wissen sofort, wie andere ticken“ – gehen Profis oft eher tastend vor und hinterfragen ihre ersten Eindrücke von anderen immer wieder. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen ist Menschenkenntnis störanfällig.

Was ist Skulpturarbeit?

Unter Skulpturarbeit wird die körperliche Darstellung des Erlebens einer Situation bzw. eines Problems verstanden. Ziel ist, das Potential der „inneren Wahrheit“ zu nutzen, die möglicherweise eine andere ist als die, die dem Darsteller kognitiv bewusst ist.

Wie sieht eine Familientherapie aus?

In der Familientherapie bezieht der Therapeut alle Personen mit ein, die für den Heilungsprozess des Patienten eine Rolle spielen. Der Fokus liegt also nicht nur auf der Familie im engen Sinn. Der Begriff Familie hat sich durch verschiedene Konstellationen, wie zum Beispiel Patchwork-Familien, deutlich erweitert.

Was wird bei einer Familientherapie gemacht?

Die Familientherapie setzt sich nicht nur mit einer Einzelperson auseinander, sondern mit dem ganzen „Familiensystem“. Systemische Therapeuten verstehen die Entstehung von „Problemen“ und „Auswirkungen“ u. a. als Ergebnis davon, wie Familienmitglieder miteinander umgehen (Interaktionen).

  Was ist eine kritische Phase der Entwicklung?

Was denken Therapeuten?

Therapeuten halten gegenüber Patienten mit ihren privaten Gedanken, Erlebnissen und Meinungen meist hinter dem Berg – alles andere gilt in manchen Therapieschulen sogar als Kunstfehler. Doch kann ein offenes Wort auch heilsam wirken? Damit beschäftigte sich nun eine Studie von israelischen Forschern.

Was muss man bei einem Therapeuten erzählen?

Es macht also Sinn, gleich beim ersten Kontakt darüber zu sprechen. Erzählen Sie einfach, was Ihnen am Herzen liegt. Wenn der Psychiater danach noch Fragen hat, wird er diese vorsichtig und empathisch stellen. Sein Ziel ist es, ein möglichst vollständiges Bild Ihrer Lage zu bekommen.